| 1600 |
• Der Pastor von Eller muss
einen Teil seines Zehnten aus Wersten an das Haus Eller abliefern. |
| 1622 |
• Im Verlauf der spanisch-niederländischen
Kriege setzen spanische Soldaten südlich von Düsseldorf über
den Rhein. Beim „Fouragieren“ müssen auch die Werstener dran glauben.
In den folgenden Jahren (30jähriger Krieg) werden die Bauern immer
wieder von durchziehenden Heeren geplündert. |
| 1630 |
• Ein Werstener Bauernsohn
wird von umherstreifenden Soldaten erschossen. |
| 1633 |
• Das Amt Monheim - damit
auch Wersten – wird von kaiserlichen Truppen besetzt. Sie „richten durch
Plünderungen und Abschneiden des Korns großen Schaden an." |
| 1634 |
• Nachdem zwischenzeitlich
die Schweden da waren, „raubten“ die Mansfelder (kaiserlich) „das Land
aus.“ |
| 1635 |
• Am 17. Februar brechen
Eisschollen den Damm am „Wiedfeld“ (heute etwa Kamper Acker in Holthausen).
„Eistürme“ schieben sich auf die Felder Werstens. |
| 1637 |
• Drei Morgen Land im Werstener
Felde werden dem Kapitel in Gerresheim überschrieben. |
| 1639 |
• Bis 1642 musste Düsseldorf
kaiserlichen Truppen Quartier leisten. Ihre Verpflegung besorgten sich
diese im Umland. „Gelegentlich versuchte die aufgebrachte Landbevölkerung
Widerstand gegen die Soldateska zu leisten.“ |
| 1654 |
• Das „Lagerbuch“ (Pfarrarchiv)
von St. Nikolaus in Himmelgeist hält die Verpflichtungen (Zehnten)
der Werstener Höfe fest. |
| 1683 |
• Zu diesen Verpflichtungen
wird auch das „Meylläutt“ (Mailäuten) gezählt. |
| 1691 |
• Feststellung der „Rottzehntpflichtigen“
durch eine Verordnung des Kurfürsten Carl-Theodor. |
| 1705 |
• Streitigkeiten zwischen
der „Schallingsmühle“ und der Rompelsmühle in Bilk über
die „Mahlgerechtsame“ (Mahlrechte). Zum Mahlbezirk gehören neben Windfoche
und Wersten auch Himmelgeist, Mickeln und Teile von Holthausen. Andere
Autoren zählen auch noch Stoffeln, Oberbilk und Teile von Lierenfeld
dazu. |
| 1731 |
• In Wersten gibt es 26
Haushaltungen. |
| 1784 |
• Eine gewaltige Überschwemmung
bedroht auch Wersten. |
| 1795 |
• Erneute Hochwasserkatastrophe. |
| 1796 |
• Ein „gewaltiger Nordweststurm“
legt große Teile der Waldungen zwischen Stoffeln und der jetzigen
Kölner Landstraße nieder und „schlug eine lange Schneise hinein“.
Daraus entsteht möglicherweise der Name „Windfoche“. |