| 1925 |
• Gründung des Werstener
Schützenvereins; sein erster Chef wird Wilhelm Schnitzler. |
| 1927 |
• Das „Düsselheim“
am Ohligser Platz wird eröffnet. Es hat in den nächsten 70 Jahren
eine zentrale Rolle im Werstener Vereinsleben gespielt. In der „Grünen
Siedlung“ sind 357 Häuser mit 573 Wohnungen entstanden.
• Die sogenannten „Kriegsbeschädigten-Häuser“
an der Burscheider Straße werden gebaut (von Ecke Kampstraße
bis zur Liebfrauenstraße).
• Errichtung der sogenannten
Stahlhaussiedlung in Wersten Südost. |
| 1928 |
• An der Kölner Landstraße
306/308 eröffnet Willi Lindackers eine Färberei und chemische
Reinigung. |
| 1929 |
• Die Karnevalgesellschaft
„Knaasköpp“ wird gegründet.
• Bezug der Stahlhäuser.
• Der Angelsportverein „Petri-Heil“
wird gegründet. |
| 1930 |
• Am Werstener Feld sind
viele Wohnbauten entstanden.
• Die „Henkelhäuser“
(Bauherr: Böhme Fettchemie) am Ende der Werstener Dorfstraße
(204 bis 214) werden errichtet.
• Die „Henkelsiedlung“ an
der Mergelgasse entsteht. |
| 1932 |
• Die „Grüne Siedlung“
wird von St. Gertrud in Eller zu St. Maria-Rosenkranz umgepfarrt.
• Am Rheindorfer Weg wird
im Juli eine Baracke aufgestellt, die als (evang.) Schule dient.
• Bau des Pfarrheims an
der St.-Maria-Rosenkranz-Kirche mit Kindergarten, der am 14. November eröffnet
wird. |
| 1934 |
• Der Präses des Jungmänner-Vereins
Wersten, Kaplan Hugo Steinbach, wird wegen angeblicher „staatsfeindlicher
Bestrebungen“ am 20. Januar, nachts um 3 Uhr von der Gestapo verhaftet.
• Dr. J. Weischenberg wird
Schützenchef in Wersten.
• Die „Bende“ wird bebaut.
• Die Straßenbahnlinie
1 wird vom Stoffeler Kapellchen über Wersten bis Holthausen verlängert
und nimmt am 14. Oktober den Betrieb auf. |
| 1935 |
• Die „Hermannstadt-Siedlung“
an der Halbuschstraße entsteht. |
| 1936 |
• Die Werstener Straße
wird in Vorbereitung des Baus des Südlichen Zubringers verbreitert.
Das Restaurant Kuth wird abgerissen und zieht in einen Neubau mit Kino
(„Filmhof“) ein paar Meter weiter.
• Der „Belleshof“ an der
Dorfstraße, sowie das dritte Gebäude der alten Schule an der
Dorfstraße werden abgerissen, damit der „Südliche Zubringer“
gebaut werden kann.
• Die neue „Weiße
Schule“ an der Lützenkircher Straße wird auf einem Gelände,
das zuvor Schützenplatz war, gebaut und noch Ende des Jahres bezogen. |
| 1937 |
• Der „Südliche Zubringer“
wird am 6. Mai offiziell eröffnet. Dazu musste die Düssel verlegt
werden. Nun liegt Wersten nicht nur an einer Nord-Süd-Achse (Kölner
Landstraße) sondern auch an einer West-Ost-Achse. |
| 1938 |
• Bau der Feuerwache am
Werstener Feld (während des 2. Weltkriegs zerstört). |
| 1939 |
• Mit Beginn des 2. Weltkrieges
am 1. September wird die weiße Schule von der Heeresverwaltung beschlagnahmt,
jedoch kann ab Mitte Oktober in 4 (von 12) Schulräumen der Unterricht
wieder aufgenommen werden. |
| 1941 |
• Eine Luftmine schlägt
Ecke Nixenstraße / Ohligser Straße ein und tötet 4 Menschen. |
| 1942 |
• Am 9. November werden
durch Bomben Fenster- und Türschäden an der „Weißen Schule“
hervorgerufen. |
| 1943 |
• Bomben fallen am 27. Januar
auf die Langenfelder Straße, an der Leverkuser Straße brennt
ein Haus ab (Brandbomben), die Turnhalle der „Weißen Schule“ wird
stark beschädigt.
• Bombenvolltreffer auf
den nördlichen Teil der „Weißen Schule“ am 26. Mai, am 30. Mai
auf der Nixenstraße. |
| 1944 |
• Am 23. April sind 5 Menschenleben
auf der Dorfstraße durch Bombeneinwirkung zu beklagen.
• Am 7. Oktober muss die
„Weiße Schule“ geschlossen werden, sie wird erst wieder am 6. August
1945 mit 4 Klassen eröffnet werden. |
| 1945 |
• An der Sprockhöveler
Straße gibt es am 10. Februar 10 Tote, darunter 5 Kinder, durch Fliegerbomben,
die ohne Fliegeralarm während des Tages fielen.
• Auch Wersten liegt unter
Beschuss amerikanischer Artillerie, eine Frau wird beim Aufhängen
der Wäsche durch ein Geschoss tödlich verletzt.
• Am 7. März wird der
Straßenbahnbetrieb, der zuletzt nur von Holthausen bis Depot Wersten
lief, eingestellt.
• Am 16. April rücken
von Benrath kommend amerikanische Truppen ein.
• Als erste Straßenbahnlinie
nach dem 2. Weltkrieg in Düsseldorf nimmt die Linie 18 Schadowplatz-Benrath
am 8. Juni wieder den Betrieb auf. Zwei Monate später fährt die
Linie 1 wieder von Werstener Dorfstraße bis Rath, ab Dezember auch
von der Wendeschleife Burscheider Straße (am Werstener Feld). |