| 1946 |
• Der Kolpingverein wird
gegründet.
• Peter Haferkamp wird Chef
des St. Sebastianus Schützenvereins Wersten.
• Bei Nacht und Nebel wird
von wohnungslosen Werstenern die Mauer an der „Weißen Schule“ abgetragen,
um sich aus den Steinen Behelfswohnungen zu bauen. |
| 1947 |
• Die evangelische Kirchengemeinde
wird am 6. Juli selbständig (vorher Eller-Wersten). |
| 1949 |
• Wersten 04 nimmt den neuen
Sportplatz am Scheideweg in Besitz. |
| 1951 |
• Der erste evangelische
Kindergarten, der vorher in einer Baracke untergebracht war, wird an der
Wiesdorfer Straße bezogen.
• Der letzte Acker im Herzen
Werstens verschwindet: Die Häuser Kölner Landstraße 173-187
gegenüber der Stadtsparkasse werden gebaut. |
| 1952 |
• Die Fortuna-Apotheke,
die sich jetzt „Falken-Apotheke“ nennt, zieht in den Neubau Kölner
Landstraße 176 um. |
| 1953 |
• Da das Haus Kölner
Landstraße 182 abgerissen wird, zieht die Apotheke in das Haus 176
auf derselben Straße um.
• Die sogenannte „Asthmabrücke“,
eine Fußgängerbrücke zwischen Werstener Dorfstraße
und Nixenstraße, ist fertig.
• Der Heimatverein „Alte
Werstener“ wird gegründet. |
| 1954 |
• Bau der Brücke Werstener
Feld über die B 326. |
| 1955 |
• Die letzten Bewohner verlassen
den Hochbunker an der Burscheider Straße.
• Im Juli wird das Lore-Agnes-Haus
eröffnet. |
| 1956 |
• Die neue Bundesstraße
326 Düsseldorf-Wuppertal wird Ende Juli dem Verkehr übergeben.
• Der katholische Kindergarten,
der bislang im „Sälchen“ des Pfarrheims untergebracht war, bezieht
den Neubau an der Roderbirkener Straße. |
| 1957 |
• An der Kölner Landstraße
wird die Stadtsparkassen-Filiale eröffnet.
• Bau der sogenannten Polen-Siedlung
an der Pattscheider Straße. |
| 1958 |
• Im April wird der Verkehrskindergarten
neben der Weißen Schule in Betrieb genommen.
• Zu Pfingsten wird die
Stephanuskirche eingeweiht.
• Der erste St.-Martins-Verein
wird gegründet. Er existiert bis 1988.
• Bau der Kirche „St. Maria
in den Benden“ am Dechenweg. |
| 1960 |
• Im April wird die Realschule
für Jungen, Siegburger Straße, fertig gestellt (heute Joseph-Beuys-Gesamtschule).
• Am 16. Dezember ist Bundespräsident
Heinrich Lübke in Wersten (Lore-Agnes-Haus).
• Wersten bekommt eine Feuerwache
am Werstener Feld 30. |
| 1961 |
• An der Ickerswarder Straße
wird ein Verkehrsübungsplatz eingerichtet.
• Sechs Mehrparteienhäuser
an der Werstener Dorfstraße (178 – 188) werden gebaut.
• Der Bau der KAB-Siedlung
(zwischen Brückerbach und Auf´m Rott) wird begonnen.
• Am 1.Oktober 1961 wird
am Werstener Feld 30 eine Feuerwache ("FW 7") nach fast zweijähriger
Bauzeit in Betrieb genommen. Sie entsteht aus zwei Lagerhallen, die mit
einem Zwischenbau zu einem U-förmigen Trakt verbunden werden. |
| 1962 |
• Die neue Marienschule
am Rheindorfer Weg wird bezogen.
• Am Werstener Feld wird
im Juni die orthodoxe Kirche mit Gemeindezentrum fertig, die vorerst für
alle orthodoxen Christen Düsseldorfs Heimstatt wird. |
| 1964 |
• Die letzten Reste des
„Hohen Sandhof“ an der Kölner Landstraße (etwa Einfahrt Ziegeleiweg)
werden abgerissen. |
| 1965 |
• Das Minna-Blanckertz-Heim
des DRK entsteht an der Kölner Landstraße.
• Die erste Buslinie in
Wersten (37) verbindet ab 3. Mai den Dopplerweg mit Am Dammsteg.
• Das Lydiahaus der evangelischen
Kirchengemeinde wird eingeweiht.
• Das Jugendhaus „Offene
Tür“ Lützenkircherstraße wird am 11. Oktober eröffnet.
• Die englische Königin,
Elizabeth II., fährt vom Benrather Schloss kommend über die von
zahlreichen Menschen gesäumte Kölner Landstraße zum Rathaus. |
| 1966 |
• Neubauten an der Bruchhausenstraße
werden bezogen. |
| 1967 |
• Am Kärtner Weg (1-
29) entstehen viele Wohnungen.
• Die „Stahlhäuser“
werden demontiert, was erst 1972 abgeschlossen wird. |
| 1968 |
• An der Dabringhauser Straße
werden die Hausnummern 37 bis 43 bezogen.
• Die Schule am Massenberger
Kamp mit Lehrschwimmbecken wird Ende Mai in Betrieb genommen.
• Das in ganz Düsseldorf
bekannte Gartenlokal „Scheidlingsmühle“ wird abgerissen. Zwei Jahre
später wird hier die Franz-von-Sales-Kirche gebaut.
• Für den Umbau des
Werstener Kreuzes verschwindet das Restaurant „Zum Schwan“ der Familie
Kuth, das älteste Werstener Lokal, endgültig. |
| 1969 |
• Die „provisorische“ Stahlhochbrücke
am Werstener Kreuz wird ihrer Bestimmung übergeben. In den nächsten
15 Jahren bekommt Wersten durch die Verkehrsnachrichten („Stau am Werstener
Kreuz“) einen gewissen Bekanntheitsgrad.
• Eine U-Bahn-Linie, die
in Wersten parallel zur Kölner Landstraße laufen soll, wird
geplant, aber nie gebaut.
• Die Buslinie 37, die ab
7. Oktober 1966 bis Eller verlängert worden war, fährt eine Schleife
durch das Neubaugebiet Wersten-West. |